Die Anlage

Standort:

 

 

Im  Kellerraum unter der Schalterhalle des Hauptbahnhofes Landshut befindet sich die  110m² grosse HO-Modelleisenbahnanlage des MECL. Als Anlagengeometrie wurde ein U-förmiger Aufbau gewählt. Die Modellbahnanlage basiert auf dem Zweileiter Gleichstromsystem. Dadurch können Fahrzeuge fast aller Hersteller von Modelleisenbahnen eingesetzt werden.





 

 

Gleisplan:

 

 

Eine zweigleisige, elektrifizierte Fernstrecke verbindet vier Durchgangsbahnhöfe und zwei verdeckte Abstellgruppen. Zudem gibt es noch einen Kopfbahnhof, der mit zwei Hauptbahnstrecken an die Fernstrecke angebunden ist. Über eingleisige Strecken ist ein Güterbahnhof mit Ablaufberg erreichbar. Auf einer Seite des U-Schenkels befindet sich eine normalspurige Nebenbahnstrecke mit drei kleinen Bahnhöfen und Anschluss zur Hauptbahn. Auf der anderen Seite ist eine HOm-Schmalspurbahn mit ebenfalls drei Bahnhöfen und einem Schattenbahnhof im Entstehen. Insgesamt wurden mehr als 650 Meter Gleis und etwa 250 Weichen verbaut

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Fahrzeugpark:

 

 

Um den unterschiedlichen Interessen der Vereinsmitglieder gerecht werden, wurde der Fahrzeugpark für die Epochen 3 bis 6 gewählt. Dies entspricht einem Zeitraum ab 1950 bis heute. Dadurch können sich auf der Anlage Züge begegnen, wie es beim Vorbild nicht möglich ist. Der Besucher hat aber somit die Möglichkeit die typischen Zuggarnituren für die verschieden Zeitepochen zu sehen. Entsprechend den im süddeutschen Raum vertreten Bahnver-waltungen kommen Fahrzeuge der deutschen, österreichischen, schweizerischen, italienischen, französischen und diversen privaten Bahnen zu Einsatz. Während des Ausstellungsbetrieb sind cirka
70 Zuggarnituren und etwa 100 Lokomotiven im Einsatz.

 

Landschaft:

 

 

Die gesamte Anlage ruht auf einem Rahmen aus massiven Holzbohlen. Die äusseren Bohlen des Rahmens haben einen Querschnitt von 180x35 mm, die inneren von 110x15 mm. Auf diesen Rahmen wird das Gleistrassenbrett befestigt. Die Trassen-bretter  werden aus 20 mm starken Spanplatten herausgeschnitten. Zur Nachbildung des Schotterbettes wird mit einer Oberfräse ein entsprechender Querschnitt am Rand des Gleistrassenbrettes herausgefräst. Die Trassenbretter werden mit Gewindestangen am Rahmen befestigt, so dass ein millimetergenaues Einjustieren der Gleistrasse und ein nachträgliches Anpassen möglich ist. Die Trassenstöße werden durchgehend verleimt. Im Anschluss wird das Gleis auf das Trassenbrett vernagelt und mit Ponalwasser verklebt. Erst wenn die Gleise und Weichen fertig verlegt und angeschlossen sind, wird das Gleis farblich nachbehandelt und eingeschottert. Zum Schottern wird ein gefärbter Quarzsand verwendet, der trocken auf die Gleise aufgebracht und mit Hilfe von Pinsel zum Schotterbett geformt wird. Danach wird der Schotter mit einer Blumenspritze angefeuchtet und mit sehr stark verdünntem Ponalwasser verklebt.





 

Jetzt kann erst der Landschaftsbau beginnen. Als für den MECL idealste und mittlerweile fast ausschliesslich angewendete Bauweise hat sich der Styroporunterbau herauskristallisiert. Zunächst werden die Stellplätze für Gebäude, Brücken, Stützmauern ausgesägt und am Rahmen und den
Gleistrassenbrettern befestigt. Dann wird das Gelände schichtweise aus Styropor oder Styrodurplatten aufgebaut. Hierzu werden die Platten aufeinandergeleimt. Wenn der Leim getrocknet bzw. der ganze Block fest ist, wird mit einem Messer die gewünschte Landschaftsform heraus geschnitten und mit einer Raspel entweder gerundet für Wiesen oder mit einem Schnitzwerkzeug für Felsformen zerklüftet. Abschliessend erhält die Oberfläche einen dünnen Überzug aus Gips. Das Ganze wird mit Abtönfarben erdfarben bräunlich gestrichen und erhält nach einem Leimanstrich mit den handelsüblichen Streumaterialien eine Grasschicht. Diese begrünte Grundlandschaft kann noch mit verschiedenen Arten von Büschen und Bäumen sowie verschiedenen Grasmatten verfeinert werden.





Die Nachbildung von Felspartien wird teils aus Gips modelliert oder mit Felsgipsformen von "Noch" etc. gefertigt. Diese müssen anschließend zusätzlich noch mit Abtönfarben behandelt werden. Für die Stützmauern werden zum Teil fertige Styrodurmauerplatten von "Heki" verwendet oder wie in der letzten Zeit im Verein häufiger selbst aus Gips gegossen, da einige der "Spörle" - Kautschukformen gekauft wurden. Diese Kautschukformen werden mit sehr flüssiger Gipsmasse ausgegossen und nach dem Aushärten kann man die Formen beliebig oft verwenden. Die ausgehärteten Mauerplatten können mit dem Bastelmesser oder der Laubsäge problemlos bearbeitet werden. Um die Gipsformen besser zu verkleben sei an dieser Stelle auf den Spörle Kleber hingewiesen, der sich dafür hervorragend eignet. Anschliessend können die Gipsteile bestens mit Abtönfarben bearbeitet werden.

 

Bei den Gebäuden für die Anlage verwendet der Verein überwiegend Bausätze von verschiedenen Herstellern. Dabei wird ab und zu aus zwei oder drei verschiedenen Bausätzen ein Gebäude gebaut, um das Gesamtbild von Häuserzeilen variieren zu können. Oft werden die Kunststoffgebäude mit Abtönfarben oder Lasuren farblich nachbehandelt damit der Kunststoffglanz der Häuser überdeckt wird.

 

 



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